HDS-jet zum Wassersandstrahlen von Schächten

Die Anlage dreht sich zu 360° um die eigene Achse, und wird an einer Winde auf- und ab gefahren. Die Wasserhochdruckpumpe erzeugt - in der nach dem Venturi-Prinzip arbeitenden Strahldüse- einen starken Unterdruck, der wiederum den Strahlsand aus dem Sandbehälter zieht.

Der Sand wird dann in der Düse so stark beschleunigt, dass er Keramikplatten, neue Betonoberflächen oder Kunststoffbeschichtungen so aufraut bzw. aufbereitet, dass die neue ERGELIT Beschichtung eine Haftung auf Dauer erhält. Durch den geringen, variabel einstellbaren, gleichmäßigen Abstand zwischen Düse und Schachtwandung wird durch den Strahlsand, der eine ausgewählte Körnung hat, ein sehr gleichmäßiges Abstrahlergebnis erzielt. Die Reinigungsgeschwindigkeit des HDS-jets liegt bei 15 min/m. D.h. im Normalfall ist die Reinigung und Aufbereitung eines Standartschachtes von 4m Tiefe mit den v.g. problematischen Schachtwandungen nach ca. 1 Stunde vollzogen. In Ausnahmefällen kann dieser Vorgang, eben in Abhängigkeit von der zu erbringenden Strahlarbeit, mehrfach wiederholt werden. Ein Einsatz von Personal im Schacht entfällt. Besonders in der engen, kritischen Umgebung ist das wichtig. Oft können nur durch das KS-ASS Verfahren wichtige Projekte überhaupt durchgeführt werden. Z.B. wäre ein 25m tiefer Schacht in London ohne diese Technik nicht sanierbar gewesen.